Test der EnerGenie PCW-MS2G Steckdosenleiste

Eine speziell für den Einsatz am PC vorgesehene Master-Slave-Steckdose hat Gembird im Angebot. Der Unterschied zu anderen Fabrikaten besteht bei der EnerGenie PCW-MS2G darin, dass diese über ein USB-Kabel mit dem Master-Gerät verbunden wird und über diese Verbindung erkennt, ob die Slave-Geräte eingeschaltet werden müssen.

Die EnerGenie PCW-MS2G Steckdosenleiste verfügt über eine Master-Steckdose, sowie vier weitere Steckdosen für die Slave-Geräte. Darüber hinaus bietet sie einen Überspannungsschutz bis zu einem Ableitstrom von 4.500 Ampere. Eine LED-Anzeige informiert über den Status des Überspannungsschutzes. Sollten trotz des Schutzes einmal die angeschlossenen Geräte einen Schaden durch Überspannung oder Blitzschlag nehmen, ist im Kaufpreis der Steckdosenleiste eine Versicherung bis zu einem Schaden von 100.000 Euro enthalten. Der Schaden muss dann innerhalb von 10 Tagen bei dem entsprechenden Ansprechpartner gemeldet werden.

EnerGenie PCW-MS2G TestMit Hilfe des beleuchteten Hauptschalters lässt sich die gesamte Steckdosenleiste ein- bzw. ausschalten. Eine zweite LED gibt an ob die Slave-Steckdosen eingeschaltet sind.

Zur Inbetriebnahme schließt man den Rechner an die Master-Steckdose an und verbindet das USB-Kabel mit einem freien Port am PC. Alle Geräte, die an den Slave-Steckdosen hängen werden jetzt automatisch mit dem Computer ein- und ausgeschaltet. Der Vorteil der Kontrolle per USB-Verbindung liegt darin, dass man nicht erst noch langwierig die Schaltschwelle einstellen muss. Andererseits kann es passieren, dass die Spannung am USB-Port auch nach dem Herunterfahren des PCs weiter zur Verfügung steht und somit auch die Peripheriegeräte weiter eingeschaltet bleiben. In diesem Fall muss man im BIOS des Computers einstellen, dass nach dem Ausschalten auch die Stromzufuhr der USB-Ports abgeschaltet wird. Dies betrifft ebenso den Stand-By-Modus des Rechners, auch hier wird häufig die Spannung am USB-Anschluss aufrechterhalten.
Theoretisch kann man die Steckdosenleiste auch mit dem USB-Port eines Fernsehers verbinden und dann andere Geräte wie Receiver, Blu-ray- oder Media-Player als Slave-Geräte nutzen. Voraussetzung ist allerdings auch hier, dass der USB-Port des Fernsehers nach dem Abschalten nicht mehr mit Strom versorgt wird.

Ein weiterer Vorteil der USB-Kontrolle der EnerGenie-Steckdosenleiste liegt im sehr geringen Eigenverbrauch der Schaltelektronik. Im Vergleich mit gewöhnlichen Master-Slave-Steckdosen, die die netzseitige Spannung überwachen, liegt der gemessene Verbrauch der EnerGenie mit 0,4 Watt noch einmal deutlich niedriger.

Fazit: Die EnerGenie PCW-MS2G ist eine sehr sparsame Master-Slave-Steckdose, die besonders einfach in der Handhabung ist. Dank der USB-Kontrolle entfällt das teilweise komplizierte Einstellen der Schaltschwelle, wie es bei anderen Fabrikaten der Fall ist. Noch dazu ist das Gembird-Modell mit einem Preis ab 18,37 € bei Amazon sehr günstig.

Weitere Testberichte finden Sie auf unserer Übersichtsseite für Master-Slave-Steckdosen.

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