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Elektroinstallation

An die Elektroinstallation werden heute, neben Versorgung und Schaltern, zusätzliche Forderungen gestellt. Diese Forderungen führen zu einer ständig sich optimierenden Gebäudeinstallation, einfache Planung, Installation und Betrieb. Leichte Anpassung der Elektroinstallation bei Nutzungsänderung.

Ausstattungsgrad

Die Gebrauchstauglichkeit der elektrischen Anlage einer Wohnung oder eines Gebäudes wird durch den Ausstattungsgrad bestimmt.
Dieser untergliedert sich in 3 Austattungswerte:
= Ausstattungswert 1
= Ausstattungswert 2
= Ausstattungswert 3

Das Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung, legt diese drei Ausstattungswerte fest (Mindestanforderung).
Diese werden durch einen, zwei bzw. drei Sterne gekennzeichnet. Damit Sie Ihre Elektrogeräte an jedem gewünwschten Anschluß nutzen können sollte mindestens die 2-Sterne Austattung gewählt werden.
Die Ausstattung 3 berücksichtigt bereits heute zukünftige technische Entwicklungen.
Rohrinstallation mit Leerdosen und Rohr+Leitungen sollte grundsätzlich in der gehobenen Ausstattung geplant und ausgeführt werden.

Leitungen und Leerohre für Signalanlagen,Stereo- und andere -anlagen sind vorzusehen.
Die Elektroinstallation sollte so geplant werden, daß sofort oder später eine komfortable, energiesparende und bedienerfreundliche Steuerung installiert werden kann.
Teure Nachinstallationen bleiben Ihnen hiermit erspart und ein anpassen der Steuerung an die sich ständig veränderbaren Bedürfnisse ist jederzeit möglich.
Die Gebäudesystemtechnik ( Instabus EIB ) bietet diese Möglichkeit.

Planungsgrundlagen

Zukünftige Bauherren sollten folgende Merkpunkte rechtzeitig berücksichtigen: ◾ Der Hausanschluß muß vor Baubeginn bei den zuständigen EVU beantragt werden.
Weiterhin ist rechtzeitig vor Baubeginn ein Baustromanschluß zu beantragen. Hierbei ist im Vorfeld der von den Bauunternehmen benötigte Energiebedarf zu ermitteln.
Die Anträge bei den zuständigen EVU führt Ihr Elektroinstallateur aus.

◾Schon bei der Fundamenterstellung ist auf die Errichtung eines Fundamenterder zu achten. Die Ausführung dieser Arbeiten sollte durch das Bauunternehmen bzw. Ihren installateur erfolgen.
◾ Planen Sie rechtzeitig einen Hausanschlussraum mit den erforderlichen Kabeleinführungen und Zuleitungen ein.
◾ Legen Sie einen optimalen Standort für Zählerplatz und Sicherungsverteiler fest.
Diese Arbeiten sollten durch Ihren Installateur oder Architekten erfolgen.
◾ Legen Sie die den Ausstattungsgrad der Anlage mit den gewünschten Wand,- und Deckenauslässen sowie die Anordnund der Steckdosen und Verbraucher fest.
Hierzu ist es wichtig, im voraus konkrete Vorstellungen für die spätere Einrichtung Ihres Hauses zu entwickeln.
◾ Berücksichtigen Sie weitere spezielle technische Möglichkeiten wie:
  ◾Haussprech,- und Fernmeldeanlagen
  ◾Alarm,- und Brandmeldeanlagen
  ◾Hörfunk,- Fernsehempfangssysteme
  ◾Elektroheizungen und Warmwasseraufbereitung
  ◾Jalousiesteuerung
  ◾Instabustechnik für die Regelung und Überwachung von Baugruppen und Systemen
  ◾Photovoltaiktechnik
   ◾Solartechnik
  ◾Wärmepumpen

Vorschriften und Richtlinien in der Elektroinstallation

Damit in oder unter Putz verlegte elektrische Leitungen nicht durch Nägel, Haken usw. beschädigt werden,
z.B. Beim aufhängen von Bildern oder das anbringen von Küchenteilen
sind Regeln nach DIN 18015, einzuhalten.
Danch dürfen Leitungen in den Wänden nur Senkrecht und waagerecht verlegt werden.
Folgende Vorzugsmaße sollten beachtet werden: Waagerechte Installationszonen30cm unter fertiger Deckenfläche30cm über fertiger Fußbodenfläche100cm über fertiger Fußbodenfläche, in Räumen mit Arbeitsflächen an den Wänden, z.B. Küchen, HausarbeitsraumSenkrechte Installationszone15cm neben den Rohbaukasten(z.B. Türen, Fenster) bzw. EckenFür Dusch-, Baderäume und Duschbecken ist ein Schutzbereich nach DIN 0100 einzuhalten.
Die Installation in diesen Räumen darf nur durch einen Elektroinstallateur errichtet, erweitert, geändert und unterhalten werden.
Fragen Sie Ihren Elektromeister des Vertrauens.

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