Die Kopp Powerversal Steckdosenleiste im Test

Nicht nur Privatanwender wissen Methoden zur Energie-Einsparung zu schätzen, sondern auch viele Gewerbetreibende, die häufig eine Vielzahl elektronischer Geräte betreiben. Gerade im Bereich von Werkstätten kommen häufig sehr viele Elektrogeräte mit hohem Stromverbrauch zum Einsatz, weshalb es auch hier viele denkbare Szenarien für einen sinnvollen Einsatz von Master-Slave-Steckdosen gibt.

An dieser Stelle setzt die Powerversal-Steckdosenleiste von Kopp an, die mit ihrem besonders robusten Äußeren auch für den anspruchsvollen Betrieb in einer Werkstatt geeignet ist.
Die Steckerleiste bietet Platz für ein Master- und zwei Slave-Geräte. Außerdem verfügt sie über vier zusätzliche Steckdosen, die in zwei Gruppen mit jeweils einem Schalter ein- und ausgeschaltet werden können. Wem 2 Slave-Steckplätze nicht genügen, kann ganz einfach eine normale Mehrfachsteckerleiste in einen der beiden Slave-Steckplätze hängen, solange die Gesamtlast nicht überschritten wird ist dies kein Problem.
Besonders praktisch ist der große Topfabstand von 65 mm, so dass auch große Netzteile, die benachbarten Steckplätze nicht verdecken.
Dank stabiler 4-Punkt-Befestigung ist die Powerversal auch gut anschraubbar. Die Länge des Zuleitungskabels beträgt leider nur 1,4 Meter, ist dafür aber leicht austauschbar. Sämtliche Schutzkontakttöpfe verfügen einen Berührungsschutz als Kindersicherung.
Die maximale Gesamtlast sollte 3600 Watt nicht übersteigen, der Überspannungsschutz gegen Blitzferneinschläge schützt vor einem Ableitstrom bis zu 16.000 Ampere. Eine grüne LED und ein akustisches Signal zeigen an ob der Überspannungsschutz intakt ist.

Test Kopp PowerversalDie Schaltschwelle der Master-Slave-Funktion ist von 7 bis 70 Watt einstellbar. Um die Funktion zu konfigurieren dreht man den Drehpoti im Uhrzeigersinn bis zum Endanschlag (unempfindliche Einstellung) und steckt das Hauptgerät in die Master-Steckdose. Nachdem Einschalten des Hauptgerätes muss die Master-Slave-LED leuchten, damit auch die Slave-Geräte eingeschaltet werden. Sollte dies nicht der Fall sein, dreht man den Regler so lange nach links bis die LED leuchtet.

In unserem Belastungstest gibt sich die Kopp Powerversal Steckdosenleiste keine Blöße und übersteht sowohl den 1kV als 2kV Burst-Test ohne Probleme.
Der Eigenenergieverbrauch wird von Kopp mit weniger als 1 Watt angegeben, lag jedoch in unserem Test bei immer noch guten 1,8 Watt.

Fazit: Kopp möchte mit der Powerversal eine vielseitige Steckdosenleiste bieten, die auch für Werkstattverhältnisse geeignet ist. Aufgrund ihrer robusten und schlagfesten Bauart macht sie auch unter schwierigen Verhältnissen ihre Sache sehr gut. Dabei bleibt jedoch zu beachten, dass die Leiste unter die IP-Schutzklasse 20 fällt. Das heißt sie bietet zwar Schutz gegen Fremdkörper jedoch nicht gegen Wasser. Insgesamt gesehen gehört sie aber aufgrund ihrer zuverlässigen Arbeitsweise und der einfachen Bedienung zu den besten Master-Slave-Steckdosen für den Heim- und Arbeitsbereich.
Die Kopp Powerversal ist derzeit ab einem Preis von 54,94 € bei Amazon erhältlich.

Weitere Testberichte finden Sie auf unserer Übersichtsseite für Master-Slave-Steckdosen.

You may also like...