2. Epoche der Elektrotechnik

Die Entdeckung des dynamo-elektrischen Prinzips gab der damaligen Starkstromtechnik einen gewaltigen Auftrieb: Die Unabhängigkeit von Stahlmagneten ermöglichte jetzt den Bau von Edison_Gluehlampenwirtschaftlichen, leistungsfähigen Stromerzeugern. Im Vordergrund stand neben der Galvanotechnik vor allem die Beleuchtung durch Bogenlampen. Wegen mangelhafter Regelung konnte zunächst nur eine Lampe an eine Maschine angeschlossen werden. Das Betreiben mehrerer Bogenlampen – in der damals üblichen Reihenschaltung – durch eine Maschine wurde schließlich kurz vor der Erfindung der Glühlampe gelöst. Mit der Glühlampe (um 1879-1880) kam eine andere Lichtquelle auf, und zu gleicher Zeit ging man zur Parallelschaltung der Verbraucher über. Unter diesen Voraussetzungen entstand in New York schließlich die erste Zentralstation, die einen größeren Stadtbezirk mit Strom versorgte. Da der Elektromotor jetzt unter besseren Bedingungen betrieben werden konnte, widmete man der elektrischen Kraftübertragung mehr Aufmerksamkeit.

1821

Michael Faraday wandelt Elektrizität in Magnetismus bzw. mechanische Bewegung um Faradays elektromagnetische Induktion
Bereits ein Jahr nach der Entdeckung des Zusammenhangs von Elektrizität und Magnetismus 1820 durch Oersted gelang es Michael Faraday in London, Elektrizität in Magnetismus bzw. mechanische Bewegung umzuwandeln.

1826

Sturgeon erfindet den Elektromagneten

1827

Der Deutsche Physiker Georg Simon definiert das Ohmsche Gesetz

1829

Jedlicka erfindet einen Elektromotor

1838

Holzboot mit Elektromotor
1838 trieb Moritz Hermann von Jacobi ein mit sieben Personen besetztes Holzboot mit einem Elektromotor an.

1840

Gesetz der Energieerhaltung
Um 1840 bewiesen James Prescott Joule und der deutsche Wissenschaftler Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz,
dass in elektrischen Stromkreisen das Gesetz der Energieerhaltung gilt, und dass Elektrizität eine Energieform ist.

1846

W. von Siemens konstruiert das elektrische Kabel
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1854

Die erste brauchbare elektr.Glühlampe
Heinrich Goebel erfand 1854 (25 Jahr vor T.A.Edison) die erste brauchbare elektrische Glühlampe, doch fehlten ihm noch zuverlässige Stromquellen.

1859

G. Planté erfindet den Akkumulator

1867

W. von Siemens erbaut die Dynamomaschine
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1872

F. von Hefner-Alteneck baut die Gleichstrommaschine

1879

Kohlefadenglühlampe mit Schraubfassung
Edison entwickelte die erste langlebige Kohlefadenglühlampe mit Schraubfassung. Edison experimentierte noch mit verschiedenen Fadenmaterialien. Erfolgreich war er erst 1879, als er verkohlte Baumwollfäden verwendete

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